Biografie

Organistin Helga Schauerte
Organistin Helga Schauerte

Helga Schauerte stammt aus Bruchhausen bei Kirchveischede. Zahlreiche Konzerttourneen, Schallplatten und Rundfunkaufnahmen (u.a. das gesamte Orgelwerk von Jehan Alain, Buxtehude, Buttstett; Werke von Bach, Walther, Homilius, Müthel, Kuchar, Dubois, Boëllmann, Reger, Langlais, Poulenc) sowie musikwissenschaftliche Veröffentlichungen haben sie zu einer bedeutenden Musikerpersönlichkeit unserer Zeit werden lassen.

 

Neben ihrer Tätigkeit als Organistin der deutschen evangelischen Kirche zu Paris und als Orgellehrerin des Konservatoriums Nadia und Lili Boulanger führen Konzerte, Vorträge und Meisterkurse, sowie die Teilnahme als Jurymitglied internationaler Wettbewerbe die Künstlerin immer wieder in die verschiedenen Länder Europas und der USA. Die internationale Presse ordnet sie der seltenen Kategorie der »kreativen« Interpreten zu, deren unverwechselbares Spiel von einer echten und eigenständigen Konzeption der Werke getragen wird.

 

Ihre künstlerische Tätigkeit wurde bisher prinzipiell von zwei Seiten bestimmt: der Begegnung deutscher und französischer Musikkultur, sowie der Erweckung tieferen Verständnisses für die Musik des Komponisten Jehan Alain (*1911), der 1940 im Kampf gegen deutsche Soldaten fiel. Sie entdeckte und erwarb zahlreiche unbekannte Musikautographe, Briefe, Zeichnungen und Photographien des Komponisten, die sie regelmäßig ausstellt, z. B. Französische Nationalbibliothek 1990. Sie veröffentlichte 1983 die erste deutschsprachige Biographie Alains. Im Verlag Bärenreiter nahm sie als Autorin an der Neufassung der MGG ((Enzyklopädie: Musik in Geschichte und Gegenwart) teil, ist Mitverfasserin des Handbuch Orgelmusik, sowie Herausgeberin der Urtext-Gesamtausgaben der Orgelwerke von Jehan Alain, Léon Boëllmann, Théodore Dubois, Louis Vierne sowie zahlreicher Vokalwerke von Marc-Antoine Charpentier.

 

Helga Schauerte trat im Alter von zehn Jahren zum ersten Mal öffentlich auf; mit dreizehn übernahm sie das Organistenamt an der historischen Orgel in Kirchveischede. Ihre Ausbildung an der Musikhochschule Köln beschloss sie mit dem Staatsexamen in Schulmusik, Philosophie, Pädagogik, sowie im Jahre 1985 mit der künstlerischen Abschlussprüfung (Klasse Viktor Lukas). Ihr Studium bei Marie-Claire Alain beendete sie mit dem Premier Prix. Jean Langlais vertraute ihr mehrere seiner Werke zur Uraufführung an, und widmete ihr eine seiner Orgelkompositionen. Im Jahre 1987 erhielt Helga Schauerte den Kulturpreis des Kreises Olpe.

 

In Anerkennung ihrer besonderen Verdienste wurde ihr das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Das französische Kultusministerium ernannte sie zum "Chevalier des Arts et des Lettres de la République Francaise". 

 

  Helga SCHAUERTE

(Helga Schauerte - Dessin de Benno HEIMES)
(Helga Schauerte - Dessin de Benno HEIMES)

Eglise Protestante Allemande de Paris

25, Rue Blanche

75009 PARIS

 

MAIL

helgaschauerte@aol.com

 

     J.S. BACH -   Volume 11    3e Partie de la Clavier Übung (Pedaliter)

Ref : SYR 141476 - Orgue historique de la Basilique de Steinfeld
Ref : SYR 141476 - Orgue historique de la Basilique de Steinfeld

En 2016

J.S. BACH -   Volume 10   Grandes pièces de la période      de Leipzig (1er Partie)

Ref : SYR 141475 - Orgue Schuke de la cathédrale de Bardowick
Ref : SYR 141475 - Orgue Schuke de la cathédrale de Bardowick

       ORGANUM ANTIQUUM

Ref : SYR 141459           - Pour en savoir plus Cliquer sur la Pochette
Ref : SYR 141459 - Pour en savoir plus Cliquer sur la Pochette

Extrait du Robertsbridge Codex, vers 1325

  Helga Schauerte-Maubouet

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